Ja, ich weiß. Sich über die handwerklichen Künste der Amerikaner lustig zu machen, ist wie Kinder zu schlagen oder Behinderte zu treten. Hab ich ja in der Vergangenheit auch schon ausgiebig getan, z. B. in meiner Low-Tech-Land-Reihe. Also das Lustigmachen, nicht das Schlagen oder Treten. Trotzdem muss ich jetzt aus gegebenem Anlass nochmal Salz in die Wunde streuen, auch wenn es weh tut.
Der Auslöser ist der von allen Betroffen mit viel Beifall aufgenommene Entschluss unserer Firma (oder unseres Vermieters; das weiß ich nicht genau), unsere doch mittlerweile recht verranzten Toilettenräume endlich zu renovieren. Seit ich in New York bin, war der Zustand der Toilettenräume immer mit Abstand die Nummer Eins bei den regelmäßigen (Un-)Zufriedenheitsumfragen unter den Mitarbeitern. Mir selber war es schon immer peinlich, externen Gästen die Räume überhaupt zu zeigen. Lieber bin ich mit denen auf einen Kaffee runter zu Starbucks und hab denen dann empfohlen, diese Gelegenheit für einen kurzen Boxenstopp auf der Starbucks-Toilette zu nutzen...
Ende November erfuhren wir dann, dass nun alles besser wird und noch im Dezember die Räume von Grund auf renoviert werden. Nun denn, schauen wir uns mal das Ergebnis an:
Freitag, 18. Januar 2013
Montag, 12. November 2012
Sechs Minuten mit Sandy
So, hier die versprochenen Bilder von Sandy, diesmal als Video!
Sechs Minuten mit Sandy from Volker K on Vimeo.
Um es gleich vorweg zu nehmen: die Bilder, die ihr im Fernsehen oder im Internet gesehen habt, werden spektakulärer gewesen sein. Aber dafür ist in meiner Nachbarschaft zum Glück zu wenig passiert.
Und: ich habe weder Parkinson noch war ich bei den Aufnahmen besoffen; das meiste ist ohne Stativ oder sonstige Stütze aber dafür mit Seitenwind aufgenommen, so dass manche Szene ein wenig wackelig daher kommt.
Außerdem dokumentiert dieses Video eindrucksvoll, dass ich definitiv keine Karriere als Nachrichtensprecher vor mir habe....
Viel Spaß!
Sechs Minuten mit Sandy from Volker K on Vimeo.
Um es gleich vorweg zu nehmen: die Bilder, die ihr im Fernsehen oder im Internet gesehen habt, werden spektakulärer gewesen sein. Aber dafür ist in meiner Nachbarschaft zum Glück zu wenig passiert.
Und: ich habe weder Parkinson noch war ich bei den Aufnahmen besoffen; das meiste ist ohne Stativ oder sonstige Stütze aber dafür mit Seitenwind aufgenommen, so dass manche Szene ein wenig wackelig daher kommt.
Außerdem dokumentiert dieses Video eindrucksvoll, dass ich definitiv keine Karriere als Nachrichtensprecher vor mir habe....
Viel Spaß!
Freitag, 2. November 2012
Sandy war hier
Okay, das ist verdammt blöd gelaufen.
Meine Prognose eines "kräftigen Herbststurms" war dann wohl doch ein bißchen tief gegriffen, obwohl die vorhergesagten Windgeschwindigkeiten und meine letztjährigen Erfahrungen mit Irene diese Prognose stützten. Nun, sei's drum.
Hier ein kurzer, teils stenographischer Lagebericht:
Samstag, 27. Oktober 2012
Wir werden alle sterben!!1!
... da sind sich alle einig und sämtliche bisherigen Befunde sprechen eindeutig dafür. Beträchtliche Unsicherheit besteht noch hinsichtlich des genauen Zeitpunkts des Ablebens. Glaubt mein meiner Umgebung, dürfte ich für mich nur noch etwa 48 h veranschlagen.
Dann ist Sandy hier.
Dann ist Sandy hier.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Lebensmüder Fensterputzer
Von den dämlichen aber leider allgegenwärtigen Schiebefenstern hatte ich ja bereits vor ein paar Monaten berichtet. Wenig überraschend liegt es in der Natur dieser Schiebefenster, sie nicht aufschwenken zu können. Sicherlich fragen sich nun die vielen hier mitlesenden engagierten Hausmänner und Hausfrauen, wie man solche Fenster von außen reinigt. Noch dazu bei Hochhäusern.
Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach: die ganzen Muttersöhnchen und Feiglinge seilen sich außen am Hochaus ab, in der Regel auf einer mehrfach gesicherten Arbeitsbühne, seltener direkt an Seilen. Echte Männer dagegen machen das so wie auf den folgenden Bildern:
Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach: die ganzen Muttersöhnchen und Feiglinge seilen sich außen am Hochaus ab, in der Regel auf einer mehrfach gesicherten Arbeitsbühne, seltener direkt an Seilen. Echte Männer dagegen machen das so wie auf den folgenden Bildern:
Samstag, 22. September 2012
Alles Kappes!
Ich habe eine sensationell gute Nachricht: unsere Umwelt ist gerettet! Alle Probleme sind gelöst, die Verschmutzung eingedämmt und die drohende Erdölknappheit der kommenden Jahrzehnte dürfte sich ebenfalls in Wohlgefallen aufgelöst haben!
Überraschenderweise kommt die Rettung nicht in Gestalt von mittlerweile in der Bourgeoisie versackten Ökobewegungen wie Greenpeace, den Grünen oder dem WWF daher. Mittnichten! Unser aller Erlöser ist die Wassermarke Poland Spring, die hier mit einer Errungenschaft wirbt, deren Bedeutung irgendwo zwischen dem Heiligen Gral und der Kalten Fusion einzuordnen ist.
Überraschenderweise kommt die Rettung nicht in Gestalt von mittlerweile in der Bourgeoisie versackten Ökobewegungen wie Greenpeace, den Grünen oder dem WWF daher. Mittnichten! Unser aller Erlöser ist die Wassermarke Poland Spring, die hier mit einer Errungenschaft wirbt, deren Bedeutung irgendwo zwischen dem Heiligen Gral und der Kalten Fusion einzuordnen ist.
Dienstag, 11. September 2012
11th 9/11
Heute war der 11. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001. Also das 11. 9/11. Zum Gedenken wurde der Hauptturm des im Bau befindlichen "neuen" World Trade Centers (Turm 1, kurz: 1WTC) in den US-Flaggenfarben blau-weiß-rot angeleuchtet bzw. ausgeleuchtet.
Da ich bekanntlich mein Domizil in New Jersey, also WESTLICH von Manhattan habe, genieße ich regelmäßig das einzige Privileg, um das die Jersey-Leute (heimlich) von den New Yorkern beneidet werden: den Sonnenuntergang, der sich auf der vollverchromten und verglasten Skyline Manhattans widerspiegelt. Zusammen mit der heutigen 1WTC-Beleuchtung ergab das heute ein spektakuläres Panorama, das ich so gut es ging mit meiner kleinen Hosentaschenknipse einzufangen versucht habe.
Bilder nach dem Klick....
Da ich bekanntlich mein Domizil in New Jersey, also WESTLICH von Manhattan habe, genieße ich regelmäßig das einzige Privileg, um das die Jersey-Leute (heimlich) von den New Yorkern beneidet werden: den Sonnenuntergang, der sich auf der vollverchromten und verglasten Skyline Manhattans widerspiegelt. Zusammen mit der heutigen 1WTC-Beleuchtung ergab das heute ein spektakuläres Panorama, das ich so gut es ging mit meiner kleinen Hosentaschenknipse einzufangen versucht habe.
Bilder nach dem Klick....
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