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Sonntag, 3. März 2013

Eintagsfilm

Heute nachmittag wollte ich mir bei sonnigem, aber kalten Winterwetter ein wenig die Beine vertreten und habe einfach mal auf Verdacht meine Kamera mitgenommen. Obwohl ich weder einen Plan noch irgendein Thema im Kopf hatte, hab ich hier und da einfach mal draufgehalten. Am Schluss hatte ich dann (beinahe versehentlich) doch genügend Material zusammen, um ein kleines Video zusammenzuschnipseln.

Das Video zeigt die unmittelbare Umgebung meiner Wohnung, alle im Film gezeigten Orte sind in ein paar Minuten zu Fuß von meinem Bett aus erreichbar. Wer also mal wissen möchte, in welcher Gegend ich hause, wird hier Antworten finden. Zumindest die halbe Antwort. Denn der Film zeigt nur die schöne Seite von Jersey City. Die unschöne hebe ich mir für ein anderes Mal auf...

Das Video ist das cineastische Pendant zum Frischfisch: alle Aufnahmen wurden heute gefangen, geschnitten und serviert. Ein Eintagsfilm, sozusagen.

Hauptunterschiede zu meinem Washington-Film:
  • Nur gut drei Minuten statt epischer fünfzehn
  • Nur Bilder und Musik; keine Story und kein Gebrabbel von mir
  • Es kommt ein Hubschrauber vor
Ach so: der eher unscheinbare Backsteinklotz im letzten Drittel des Films ist das Haus, in dem ich wohne...

Also dann, viel Spaß!


Eine 1080p-Version könnt ihr hier herunterladen.

Dienstag, 19. Februar 2013

Sprechen wir über Washington

Hier ist ein kleiner Film über Washington -- sowohl über die Person als auch über die Stadt. Die Aufnahmen entstand anlässlich einer kurzen Dienstreise nach Washington Anfang Februar 2013.

Aufgrund meiner etwas untypischen Charakterisierung des Nationalheiligtums und Säulenheiligen George Washington gab es am Anfang des Films ein paar Probleme mit dem diensthabenden Zensor... aber seht selbst! ;-)


"Sprechen wir über Washington" auf Vimeo.

Wer mag, kann sich eine 1080p24-Version hier herunterladen (ca. 650 MB).


Und für die Foto- und Videofreunde unter euch:
Es war dämmerig und bewölkt. Später dunkel. Daher sind einige Aufnahmen etwas verrauscht. Und selbstverständlich bin ich nicht mit Stativ durch Washington gepilgert, was man an den verwackelten Bildern nur zu deutlich erkennt. Mea Culpa.
Die oben verlinkte Videodatei ist H.264 mit AAC-Ton im Matroska-Kontainer. Das H.264-Profil ist high@4.1, was eigentlich jeder halbwegs aktuelle TV oder BluRay-Player klaglos z. B. per USB abspielen sollte.
Und falls noch jemand Tipps zum Ton hat: immer her damit. Über's Laptop klingt es furchtbar, über meine Bose-Kopfhörer okay, über den Fernseher ist die Musik zu leise. Habe mich letztlich entschlossen, den Bose-Kopfhörern als hochwertigstem Wiedergabegerät am ehesten zu trauen.
Trotz aller Bemühungen klingt der Ton übrigens "platt" und "flach". Und nein, ein Kompressor-Filter hilft nicht, das habe ich schon probiert. Ideen, irgendjemand? Außer $400 für ein Mikrofon auszugeben und meine Wände mit Eierpappe zu bekleben?


Freitag, 18. Januar 2013

Manche mögens gelb

Ja, ich weiß. Sich über die handwerklichen Künste der Amerikaner lustig zu machen, ist wie Kinder zu schlagen oder Behinderte zu treten. Hab ich ja in der Vergangenheit auch schon ausgiebig getan, z. B. in meiner Low-Tech-Land-Reihe. Also das Lustigmachen, nicht das Schlagen oder Treten. Trotzdem muss ich jetzt aus gegebenem Anlass nochmal Salz in die Wunde streuen, auch wenn es weh tut.

Der Auslöser ist der von allen Betroffen mit viel Beifall aufgenommene Entschluss unserer Firma (oder unseres Vermieters; das weiß ich nicht genau), unsere doch mittlerweile recht verranzten Toilettenräume endlich zu renovieren. Seit ich in New York bin, war der Zustand der Toilettenräume immer mit Abstand die Nummer Eins bei den regelmäßigen (Un-)Zufriedenheitsumfragen unter den Mitarbeitern. Mir selber war es schon immer peinlich, externen Gästen die Räume überhaupt zu zeigen. Lieber bin ich mit denen auf einen Kaffee runter zu Starbucks und hab denen dann empfohlen, diese Gelegenheit für einen kurzen Boxenstopp auf der Starbucks-Toilette zu nutzen...

Ende November erfuhren wir dann, dass nun alles besser wird und noch im Dezember die Räume von Grund auf renoviert werden. Nun denn, schauen wir uns mal das Ergebnis an:

Montag, 12. November 2012

Sechs Minuten mit Sandy

So, hier die versprochenen Bilder von Sandy, diesmal als Video!


Sechs Minuten mit Sandy from Volker K on Vimeo.

Um es gleich vorweg zu nehmen: die Bilder, die ihr im Fernsehen oder im Internet gesehen habt, werden spektakulärer gewesen sein. Aber dafür ist in meiner Nachbarschaft zum Glück zu wenig passiert.

Und: ich habe weder Parkinson noch war ich bei den Aufnahmen besoffen; das meiste ist ohne Stativ oder sonstige Stütze aber dafür mit Seitenwind aufgenommen, so dass manche Szene ein wenig wackelig daher kommt.

Außerdem dokumentiert dieses Video eindrucksvoll, dass ich definitiv keine Karriere als Nachrichtensprecher vor mir habe....

Viel Spaß!

Freitag, 2. November 2012

Sandy war hier

Okay, das ist verdammt blöd gelaufen.

Meine Prognose eines "kräftigen Herbststurms" war dann wohl doch ein bißchen tief gegriffen, obwohl die vorhergesagten Windgeschwindigkeiten und meine letztjährigen Erfahrungen mit Irene diese Prognose stützten. Nun, sei's drum.

Hier ein kurzer, teils stenographischer Lagebericht:

Samstag, 27. Oktober 2012

Wir werden alle sterben!!1!

... da sind sich alle einig und sämtliche bisherigen Befunde sprechen eindeutig dafür. Beträchtliche Unsicherheit besteht noch hinsichtlich des genauen Zeitpunkts des Ablebens. Glaubt mein meiner Umgebung, dürfte ich für mich nur noch etwa 48 h veranschlagen.

Dann ist Sandy hier.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Lebensmüder Fensterputzer

Von den dämlichen aber leider allgegenwärtigen Schiebefenstern hatte ich ja bereits vor ein paar Monaten berichtet. Wenig überraschend liegt es in der Natur dieser Schiebefenster, sie nicht aufschwenken zu können. Sicherlich fragen sich nun die vielen hier mitlesenden engagierten Hausmänner und Hausfrauen, wie man solche Fenster von außen reinigt. Noch dazu bei Hochhäusern.

Die Antwort ist im Prinzip ganz einfach: die ganzen Muttersöhnchen und Feiglinge seilen sich außen am Hochaus ab, in der Regel auf einer mehrfach gesicherten Arbeitsbühne, seltener direkt an Seilen. Echte Männer dagegen machen das so wie auf den folgenden Bildern: